Ich wandelte in eines Freundes Garten
Umhegt vom sanften Plätschern kühlenden Bächleins
Mit einem kecken Schrittchen leichthin überwundene Grenze –
Und sah zwei grobe Nachbarsbuben laufen.
Was hatten die denn im fremden Gefilde zu suchen?
Sogleich teilte ich meinem Freund solchen Mutwillen mit.
Unmutig schoss er heraus
Des Willens, für Ordnung zu sorgen
Doch schon hatten beide sich wieder getrollt.
Es war nur ein kurzer Besuch
Der für die Knaben sicher gar nicht zählte
Das Eigentum anderer sollte man allerdings achten
Selbst wenn das Haus, das auf dem Grundstück steht
Nicht völlig den örtlichen Bauvorschriften entspricht, und
Der Garten zweifelsohne viel zu schön ist, um gepflegt zu sein.
Es ist nun ziemlich selten geworden
Dass etwas viel zu schön ist, um gepflegt zu sein;
Manch einer meint, er dürfe deshalb Bächlein überspringen.
Ihr, die ihr eines sanften Plätscherns Botschaft respektiert
Und Grenzen anerkennt zwischen den Gärten
Gelobt sei euer Freiheitssinn!
25. Juli 2025
lundi 28 juillet 2025
Von wahrer und falscher Freiheit
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