i.
Wer so viel erlebt
Zieht keinerlei Nutzen daraus.
Muss das Erlebte beschränkt sein
Um daraus zu lernen?
So scheint es.
Nur das Seltene beeindruckt –
Und daran fehlt’s.
Doch muss Nutzen sein?
Ist Verschwenden nicht sinnvoller
Ist es nicht angemessener dem Leben?
ii.
Wäre er langsamer, könnte er reden
So aber stürzt es heraus
Und wie ein Gebirgsbach hinunter –
Jeder springt zur Seite und
Keiner versteht’s.
Einer versteht’s, doch der ist genauso:
Springt nicht zu Seite und
Lässt sich mitreißen.
Was hat er dann noch groß an eigenem Leben?
Nichtverstehen ist einfacher;
Nur die Hälfte verstehen das Beste
Denn das Andere kommt dann von dir selbst.
iii.
Fremd ist, was hängen bleibt.
Welch ein Widerspruch!
Wär es nicht fremd
Könnte man nicht von Kleben reden –
Was nur haftet, gehört nicht dazu.
So aber nimmst du es mit
Es bleibt bei dir
Und bleibt weiterhin fremd.
Mehr kann man nicht erwarten.
28. März 2026
samedi 4 avril 2026
Von Freude, Freunden und Fremdem
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