Des Wahre isch ’s Ganze.
1. The Quest of Simplicity
Who’d think the stuff one dreams of isn’t real?
Man can’t but want things that somewhere exist.
Ain’t that philosophy? Is there a list
Of thinkables or dreamables? I feel
Most daydreams sadly aren’t mad enough
To become realizable stuff.
2. Hegels Bauernregeln
Lass die bunte Kuh in Ruh
Sie hört dir ja doch nicht zu
Doch zum Troge führ ein Schwein
Niemals nur zum Schein.
Mähst du deinen Ziegen Gras
Haben sie vom Leben was
Und der Geißbock soll dann halt
Auch nicht mit Gewalt.
Falls das Kalb sich blökend wehrt
Macht der Bulle was verkehrt.
Schweigt es, doch wird rot ums Mäu
Ist es noch zu scheu.
Fühlt ein Schaf sich allzu wohl
Füttre es mit Rosenkohl.
Hängt am Hammel keine Schell’
Wird er kriminell.
Flüsterst du dem Huhn ins Ohr
Kommt es sich zu wichtig vor.
Pack dich lieber selbst am Schwanz
Als die eitle Gans.
Quatsch das zarte Lamm nicht krank –
Es will nur ein wenig Dank;
Auch der Hund möcht gern allein
In der Hütte sein.
Was der Kater schnell erbricht
Kommt der Bäurin ins Gericht;
Was jedoch der Bauer würgt
Ist nicht gut verbürgt.
Schlachte sie, die alte Sau
Knallt der Knecht sie im Verhau;
Deiner treuen Hausmagd soll’s
Besser gehn im Holz.
Wenn der Landmann sich dran hält
Ist Gelingen in der Welt
Und der Hahn kräht sich nicht tot
Schon im Morgenrot.
„Jetzt gilt es nun, eine Subjektivität darzustellen, welche die Herrschaft über die ihr nicht mehr angemessene Gestalt und äußere Realität überhaupt zu erringen sucht.“ Ästhetik II, 3, 3
20. Mai 2026
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