dimanche 12 juillet 2026

Alte und neue Welt

1. Le fantasme serait-il contemporain ?

Sie mochte es, wenn ein Kerl brutal war. Sie nannte das ‚stürmisch‘. Sie wollte abends den Bentley heranrollen hören, dann den Schlüssel im Schloss und dass ihr Gatte, sobald er im Hause war, sehr laut ihren Vornamen rief. Dass er, wenn sie verwirrt in die Halle trat, mit festen Schritten auf sie zuging, sie wortlos an sich zog, ihr brutal den Rock hochschob, stürmisch das Höschen runterstreifte und umgehend sein hartes Ding zwischen die Beine stieß, oder besser noch die Hinterbacken. Wenn er ihr dazu die linke Hand stürmisch in den Ausschnitt schob und ihre rechte Brust so brutal packte, dass es ihr weh tat, und mit seiner rechten Hand ihrer eigenen, mit der sie sich vorne schon zu reiben begonnen hatte, brutal auf die Finger schlug, bis sie ihm widerwillig Platz machte, damit er dort selbst stürmisch reiben konnte. Sie mochte es, wenn er schnell fertig war, und sie sich nur das Höschen wieder hochziehen und den Rock in Ordnung bringen musste, um so tun zu können, als sei überhaupt nichts geschehen. Wie beiläufig hielt sie ihm dann die Wange zum Begrüßungskuss hin.
Ihm fiel das nicht leicht, doch er tat, was sie wollte. Er war dazu erzogen worden, seiner Frau alle Wünsche zu erfüllen, und gehorchte ihr schweren Herzens auch, als sie mit einer Peitsche in der Hand erschien und ihm zu verstehen gab, dass sie erst genommen werden wollte, wenn ihre bildhübschen Pobacken von oben bis unten verstriemt seien. Dafür dürfe er sich Zeit lassen. Sie ist eben stolz auf ihren Hintern, sagte er sich.
Sie wollte aber immer mehr von ihm, und irgendwann streckte er die Waffen. ‚Hör endlich auf, Pornos zu gucken!‘ meinte er, obwohl er sicher war, dass ihr das alles von alleine einfiel. ‚Wenn du verlangst, dass ich dich krankenhausreif prügle, verweigere ich mich. Und Mord und Totschlag kommt gleich gar nicht in Frage. Schmink dir das ab. Popo versohlen und Fesseln ist das Äußerste.‘ – ‚Was du doch für ein verdammter Schwächling bist!‘ giftete sie. Die Ohrfeige, die sie darauf erhielt, kam ganz spontan. Es war die erste unaufgeforderte.“

Es ist hier etwas frei dargestellt – der
Geschichtenerzähler hat so seine eigenen Wahrheiten
Und schabt aus Anekdoten zu viel Weisheit heraus, besonders
Die Familienverhältnisse stimmen nicht
Aber ziemlich was dran ist schon, und deshalb
Wussten die Mädels einfach nicht
Wem sie da im Hörsaal ihr bisschen Busen zeigten – ja
Sie wären es gewesen, die eine Abreibung verdient hätten.
Doch er zog sich nur wie eine Schildkröte
In seinen Panzer zurück
Und starb.

Und diese Kinderchen dachten auch noch
Es sei aufgrund ihrer Zeigefreudigkeit geschehen;
Die sei für den Alten zu viel gewesen, weil
Der solche Pracht wohl überhaupt noch nie gesehen hatte
In seiner schrecklich feinen Art.

Aber so grob denkt jede Jugend.
Das Grobe ist ihr eigentliches Geheimnis
Und der eigentliche Charme von Unerfahrenen.

Er hätte das wissen müssen
Und anstatt verbittert abzutreten
Lächelnd vergeben.


2. Nice Guys

While nice guys always finish last
There is a balm in losing:
You’d rather leave unconquered those
You would not find amusing.

If you don’t suit them, they won’t do –
There is no better cure.
Youth passes like a whiff, give them
That moment to mature.

– I fancy youth, I do not want
To leave one fine thing out.
Before reviling those, perpend
What you’re talking about.


July 11, 2026


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